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Orthopädie und Unfallchirurgie

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Unsere Fachabteilung Orthopädie und Unfallchirurgie am Standort St. Josefs Krankenhaus der GFO Kliniken Mettmann-Süd bietet das gesamte Spektrum konservativer und operativer Behandlungsmethoden an. Dazu zählen

  • Endoprothetik (Knie- und Hüftgelenksersatz),
  • Wechsel-Endoprothetik: Austausch von bereits vorhandenen künstlichen Gelenken,
  • Wirbelsäulenchirurgie: interventionelle Schmerztherapien und operative Therapien der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule,
  • Knochenbruchbehandlung,
  • Arthroskopien (Gelenkspiegelungen z. B. von Schulter, Knie, Hüftgelenk, Ellenbogen),
  • Kyphoplastie (minimal-invasiver Aufbau nach Brüchen der Wirbelkörper).


In allen Bereichen arbeiten unsere Ärzt-innen und Physiotherapeut:innen eng zusammen, um den bestmöglichen Heilerfolg zu erzielen.

Diagnostische und therapeutische Gelenkspiegelungen werden neben anderen weniger aufwändigen Operationen auch ambulant vorgenommen.

Das St. Josefs Krankenhaus Hilden ist als Endoprothetikzentrum für Implantationen von künstlichen Gelenken zertifiziert.

Informationen rundum die Operation: Narkose, Tipps und Verhaltensregeln

Vor und nach einer ambulanten Narkose gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, die wir für Sie zusammengestellt haben. Im Vorfeld der Operation werden die Patient:innen von der der Anästhesistin oder dem Anästhesist noch einmal über diese Verhaltensregeln informiert. Sie beantworten auch gerne die Fragen der Patient:innen.

Im St. Josefs Krankenhaus Hilden erhalten Patientinnen und Patienten vor geplanten Operationen spezielle Hygienesets, mit denen sie die natürliche Keimlast auf ihrer Haut reduzieren und so Infektionen vermeiden können.

In den Tagen vor dem Eingriff sollen die Produkte sorgfältig angewendet werden, denn so kann natürliche Keimlast auf der Haut reduziert werden. In der Folge sinkt dann auch das Risiko einer Infektion, die auftreten kann, wenn Keime von der Haut in einer Operationswunde gelangen. Sogar gegen multiresistente Erreger wie beispielsweise MRSA wirken die Produkte. 

Bitte kommen Sie am Tag des Eingriffs völlig nüchtern in das Krankenhaus. Das bedeutet, dass Sie ab 0:00 Uhr des Operationstages

  • bitte nichts mehr essen, insbesondere morgens auch keine Süßigkeiten oder Kaugummi,
  • bitte nichts mehr trinken, außer schluckweise klares (Mineral-) Wasser,
  • bitte nicht mehr rauchen.
  • Falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, fragen Sie bitte Ihre:n Narkoseärzt:in
  • Für Diabetiker gilt: Bitte keine Blutzucker senkenden Medikamente einnehmen bzw. kein Insulin vor der Operation spritzen.

Sollten Sie vor dem geplanten Eingriff einen Infekt Erkältung/Durchfall/Erbrechen) feststellen, suchen Sie bitte Ihre:n Hausärztin/Hausarzt auf und vereinbaren Sie mit der Klinik einen neuen Termin zu einem späteren Zeitpunkt.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise:

  • Bleiben Sie zu Hause nicht alleine. In den 24 Stunden nach der Operation muss ein kompetenter Erwachsener in Ihrer Nähe sein, den Sie um Hilfe bitten können.
  • Nehmen Sie in den nächsten 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teil, weder als Autofahrer:in noch als Radfahrer oder Fußgänger:in.
  • Bedienen Sie in den nächsten 24 Stunden keine Maschinen, mit denen Sie sich oder andere gefährden könnten.
  • Treffen Sie in den nächsten 24 Stunden keine wichtigen Entscheidungen und unterzeichnen Sie keine Verträge.
  • Meiden Sie für die nächsten 24 Stunden alkoholische Getränke, da Alkohol die Wirkung von noch nicht abgebauten Narkose-Medikamenten verstärkt.
  • Schonen Sie sich in den nächsten 24 Stunden! Seien Sie vorsichtig beim Treppensteigen und vermeiden Sie übermäßiges Herumlaufen.
  • Nehmen Sie in den nächsten 24 Stunden Schmerzmittel nur entsprechend der Anordnungen der Sie entlassenden Ärzt:innen ein. Beruhigungs- oder Schlafmittel sollten Sie in diesem Zeitraum meiden. Ist die Einnahme dieser Medikamente dennoch erforderlich, so besprechen Sie dies bitte zuvor mit Ihrem Narkosearzt oder der Narkoseärztin.

Zu den Schwerpunkten unserer Fachabteilung Orthopädie und Unfallchirurgie zählen:

Manchmal ist ein Krankenhausaufenthalt unumgänglich. Doch viele Operationen können heutzutage ambulant vorgenommen werden, wenn die Art des Eingriffs und der allgemeine Gesundheitszustand der Patient:innen es zulassen. Arthroskopische oder auch handchirurgische Operationen erfolgen bei uns in der Regel ambulant. Mit der Versorgungsstruktur eines ganzen Krankenhauses im Hintergrund können sich Patient:innen auch bei ambulanten Operationen sicher fühlen: Erfahrene Anästhesist:innen, die apparative Ausstattung, Hygienestandards und eine rund um die Uhr besetzte Notfallambulanz machen eine ambulante Operation ebenso sicher wie ein Eingriff mit stationärem Aufenthalt.

Ob eine unfallchirurgische Operation ambulant vorgenommen werden kann, besprechen die behandelnden Mediziner:innen zuvor genau mit den Patint:innen. Ebenso wie bei einer Operation mit stationärem Aufenthalt in unserem Krankenhaus werden sie im Vorfeld umfassend über den geplanten Eingriff aufgeklärt.

Nach der Operation werden Patient:innen noch für einige Zeit in unserem Hause überwacht. Spricht nichts gegen eine Entlassung, können sie nach wenigen Stunden in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren.

Für Arbeits-, Schul- oder Wegeunfälle gibt es für Patient:innen etwas Besonderes zu beachten: Es gilt dann  das sogenannte D-Arzt-Verfahren. Ein Durchgangsarzt oder kurz D-Arzt hat aufgrund seiner speziellen Qualifikation, der apparativen Ausstattung und Versorgungsstruktur eine besondere Zulassung der Berufsgenossenschaften für diese Unfälle erhalten. So kommt der Versicherungsträger seiner besonderen Sorgfaltspflicht nach und stellt die unfallmedizinische Heilbehandlung und Versorgung sicher.

Nach der Diagnose entscheiden die behandelnden Ärzt:innen über den weiteren Therapieverlauf und ob gegebenenfalls Fachärzt:innen anderer Fachrichtungen hinzugezogen werden. Für eine zügige Genesung und damit die Rückkehr ins normale Leben bietet die Unfallchirurgie für die Weiterbehandlung nach einem Unfall ein umfangreiches Sprechstundenangebot an.

Neben arthroskopischen Eingriffen an Knie und Hüfte gehören Knie- und Hüftgelenksimplantationen am St. Josefs Krankenhaus Hilden, einem Standort der GFO Kliniken Mettmann-Süd, zu den Routineeingriffen.

Konventionelle Schaftprothesen werden mit Knochenzement oder zementfrei eingesetzt. Ebenso erfolgt die Implantation von Kurzschaft- bzw. Langschaft-Sonderprothesen bei Wechseln der Hüfttotal-Endoprothese.

Im Bereich der Knie-Endoprothetik stehen zwei Systeme mit unterschiedlicher Stabilisierung zur Verfügung.

Bei der interventionellen Schmerztherapie kann eine kleine Menge eines schmerzlindernden Medikamentes millimetergenau in den Ort der Schmerzentstehung gespritzt werden. Sie ist ein Behandlungsangebot für schmerzkranke Patient:innen, bei denen durch eine konservative Therapie keine ausreichende Schmerzlinderung erreicht werden konnte.

Zu den Verfahren zählen:

  • Lumbale Spinalnervenanalgesien (Injektionen an der Lendenwirbelsäule)
  • Wurzelblockaden
  • Facettengelenksinfiltrationen
  • Epidurale und sakrale epidurale Infiltrationen (Injektionen in den Raum zwischen den Rückenmarkshäuten)

Bei den klassischen Stop-and-Go-Sportarten wie Fußball, Tennis, Handball oder Ski alpin gehört der Riss des vorderen Kreuzbandes oft zu den unangenehmen Begleiterscheinungen.

Im St. Josefs Krankenhaus Hilden wird bei frischen Kreuzbandrupturen statt der Kreuzplastik aus körpereigenen Sehnen oft das gerissene vordere Kreuzband genäht. Dadurch bleiben die sensiblen Nervenfasern, die die Sensorfunktion im Knie übernehmen, erhalten. Auch das Risiko einer Arthrose, die in Folge einer Kreuzbandplastik entstehen kann, wird dank der Nahttechnik reduziert.

Während einer minimal-invasiven Operation wird im Oberschenkel ein spezieller Polyethylen-Faden verankert, der entlang des verletzten Kreuzbandes zum Unterschenkel führt. So wird das Kniegelenk stabilisiert. Das Kreuzband kann in Ruhe heilen. Gerade für Sportlerinnen und Sportler, die schnell und dauerhaft wieder aktiv sein wollen, ist diese Technik eine Alternative.

Unsere Spezialist:innen der Unfallchirurgie arbeiten Hand in Hand mit dem Team der Zentralen Aufnahmeeinheit und sind in der Notfallmedizin qualifiziert.

Die Notfallambulanz ist rund um die Uhr besetzt.

Verletzte und Schwerverletzte werden in der Notaufnahme nach international anerkannten Leitlinien und Kriterien (ATLS®) versorgt. Ein modernes Schockraummanagement im Bereich der Notaufnahme ermöglicht die schnelle und effiziente Erstversorgung für traumatologische Patienten und Patientinnen.

Zu unsrem Behandlungsnagebot in diesem Bereich gehören:

  • Denervierungs-Operationen der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke)
    zur Ausschaltung der der Nervenenden an den Facettengelenken mit schmerzlinderndem Effekt,
  • Ballonkyphoplastien und Vertebroplastien: Therapie zur Stabilisierung bei Wirbelkörperbrüchen, bei dem mithilfe eines Ballonkatheters eingebrochene Wirbelkörper aufgerichtet und mit einen speziellen Knochenzements stabilisiert werden können,
  • mikrochirurgische Dekompressionen und Nukleotomien bei Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen: Operative Entlastung von Nervenstrukturen der Wirbelsäule,
  • Bandscheiben-Endoprothetik der Halswirbelsäule: Einsatz von künstlichen Bandscheiben bei Bandscheibenverschleiß,
  • Fusionsoperationen (ACDF) der Halswirbelsäule: Stabilisierung von Wirbelsäulensegmenten zur Entlastung und Schmerzlinderung,
  • minimal-invasive Fusionsoperation der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (TLIF, PLIF, LLIF, ALIF) zur Stabilisierung von Wirbelsäulensegmenten,
  • minimal-invasive und offene Stabilisierungsoperationen bei Frakturen und Tumoren,
  • Korrekturoperationen bei Fehlstellungen der Wirbelsäule (Skoliose, Kyphose),
  • Wirbelkörperersatzoperationen,
  • Neuromodulation bei chronischen Schmerzbildern.

Obwohl moderne Implantate mittlerweile eine sehr lange Lebensdauer haben, nehmen Wechseloperationen immer weiter zu. Dies hängt einerseits mit der gestiegenen Lebenserwartung der Menschen zusammen, andererseits wird der Austausch der künstlichen Gelenke auch häufig durch Stürze, Ausrenkungen (Luxationen) oder Materialverschleiß erforderlich.

Die sogenannte Revisions-Endoprothetik ist daher ein wichtiger Versorgungsschwerpunkt im EndoProthetikZentrum am St. Josef Krankenhaus Hilden.

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Sekretariat