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GFO Kliniken Mettmann-Süd sind an den Start gegangen

02.01.2024

St. Josefs Krankenhauses Hilden ist jetzt Teil des franziskanischen Verbundes

Hilden/Langenfeld, 02. Januar 2024. Um 9 Uhr am 1. Januar waren die letzten erforderlichen Unterschriften unter den Übergangsvertrag gesetzt worden. Exakt eine Stunde später ist dann das St. Josefs K rankenhaus Hilden endgültig in den franziskanischen Verbund der GFO übergegangen: Gemeinsam mit dem St. Martinus Krankenhaus in Langenfeld bildet es jetzt die neuen GFO Kliniken Mettmann-Süd. „Der Start ist ruhig und weitgehend geschmeidig verlaufen“, berichtet Dr. Barbara Florange. Sie ist in der GFO-Geschäftsführung vor allem für die medizinische Strategie verantwortlich.

Weil die Kplus-Gruppe als frühere Betreiberin des St. Josefs Krankenhaues teilweise insolvent ist, waren der Standort Hilden von der Schließung bedroht sowie zahlreiche Arbeitsplätze und die Patientenversorgung im südlichen Kreis Mettmann gefährdet.

Die neue Lösung für den südlichen Kreis Mettmann mit den GFO Kliniken Mettmann-Süd ist das Ergebnis einer gelungenen gemeinsamen Anstrengung von NRW-Gesundheitsministerium, Kostenträgern, Kplus-Gruppe, Sachwalter, Bürgermeistern und Landrat sowie den politischen Gremien vor Ort und der GFO. Denn mit der neuen Struktur wird Versorgung für Patientinnen und Patienten im südlichen Kreis Mettmann und angrenzend sichergestellt.

Dr. Florange betont: „Wir freuen uns und sind stolz, dass wir mit dem neuen gemeinsamen Krankenhaus den Mitarbeitenden des St. Josefs Krankenhauses eine sehr gute Perspektive geben können. Die neue Struktur stärkt aber zugleich auch die GFO Klinik Langenfeld und bietet uns in der gemeinsamen Krankenhausstruktur eine gute Zukunftsperspektive.“

Um den Start der neuen GFO Kliniken Mettmann Süd sicherzustellen, waren zahlreiche Mitarbeitende von GFO sowie des St. Josefs Krankenhauses praktisch Tag und Nacht im Einsatz. So musste zum Beispiel die IT komplett umgestellt, das Krankenhaus in das GFO Netzwerk überführt und Hunderte neuer Rechner installiert werden. Es galt und gilt auch noch für die nächste Zeit, Medizingeräte in das Netzwerk zu integrieren, die Patientendokumentation zu überführen, neue Teams zusammenzustellen, Qualitätsmanagement und Hygiene zu synchronisieren, die Abläufe unter teilweise neuer Führung sicherzustellen und vieles mehr – damit Patentinnen und Patienten vom ersten Tag an eine gute und sichere Versorgung erhalten können.

Dr. Florange war mit weiteren Mitgliedern der GFO-Führung am 1. Januar im St. Josefs Krankenhaus vor Ort und hat die neuen Mitarbeitenden begrüßt. Sie konnte sich von einem weitgehend gelungenen Start gemeinsam mit dem Standort in Langenfeld überzeugen. Das war vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der noch nicht überall komplettierten Teams in Medizin und Pflege eine große Herausforderung. An beiden Standorten haben die Mitarbeitenden unglaubliches geleistet, um in so kurzer Zeit eine gemeinsame Vision eines Krankenhauses in den ersten Zügen möglich zu machen.

Vorrübergehend war es aber notwendig, dass medizinische Notfallpatient:innen in Langenfeld aufgenommen wurden. Auch zukünftig wird es in der gegenseitigen Unterstützung der Standorte als ein Krankenhaus, im Interesse der Patienten und nach medizinischer Notwendigkeit, vorkommen können, dass bestimmte medizinische Leistungen sich an einem der beiden Standorte wiederfinden. Patient:innen können somit einen der beiden Standorte anlaufen, und gemeinsam mit den Patient:innen wird die Behandlung geplant und besprochen.

Dr. Barbara Florange unterstreicht: „Wir haben uns auf den Weg gemacht, ein gemeinsames Krankenhaus aufzubauen und zu entwickeln. Dass am ersten Tag nicht alles perfekt funktionieren kann, ist nicht überraschend. Ich danke deshalb allen Patienten für ihre Geduld und Nachsicht und allen Mitarbeitenden für ihren großen Einsatz und ihre Bereitschaft, auch mal zu improvisieren und an anderer Stelle auszuhelfen.“

Zu den wesentlichen Aufgaben der kommenden Monate gehört es nun, die beiden bislang eigenständigen Klinikstandorte St. Josefs in Hilden und St. Martinus in Langenfeld zu einem nachhaltig funktions- und leistungsfähigen gemeinsamen Krankenhaus zu entwickeln und vollständig in den GFO Verbund zu integrieren. Dafür sollen an beiden Standorten neben der Grund- und Regelversorgung jeweils spezialisierte Leistungsbereiche und besondere Profile entstehen.

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